Rückblick Sommerfest 2026

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RÜCKBLICK · SOMMERFEST

Acht Stunden, in denen drei Tage sichtbar wurden

Am Freitag, den 10. Juli, hat sich das Schulgelände in eine Bühne verwandelt: Was 36 Projekte in drei Tagen gebaut, geprobt, gekocht und geschrieben hatten, kam beim Sommerfest ans Licht – von 16 Uhr bis Mitternacht.

Impression vom Sommerfest der Gesamtschule Nettetal am 10. Juli 2026
Das Sommerfest als Finale der Projekttage: acht Stunden Programm auf dem gesamten Schulgelände. (Fotos: GE Nettetal)

Nettetal. Ein Sommerfest lässt sich schwer planen und noch schwerer beschreiben. Es passiert überall gleichzeitig: auf der Bühne, an den Ständen, in den Fluren, auf dem Schulhof. Wer an diesem Freitag um kurz nach vier durch das Tor kam, musste sich entscheiden – und hat, egal wofür, etwas verpasst. Das ist kein Mangel. Das ist der Beweis, dass die drei Tage davor gefüllt waren.

Denn das Fest kam nicht aus dem Nichts. Vom 8. bis zum 10. Juli stand der normale Stundenplan still. 36 Projekte, vier Themenwelten, Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 12 in gemischten Gruppen – und in vielen dieser Projekte arbeitete man von der ersten Minute an auf genau diesen Freitagnachmittag hin. Das Sommerfest war nicht der Anhang der Projekttage. Es war ihr Zielpunkt.

36Projekte
3Projekttage
8Stunden Fest

Was auf der Bühne stand

Die Bühne gehörte an diesem Nachmittag denen, die drei Tage lang geprobt hatten: der Schulband, die in kürzester Zeit aus Anfängerinnen und Fortgeschrittenen ein Ensemble gemacht hatte. Dem Tanzprojekt „Dance in the Summer“, das eigene Choreografien mitbrachte. Den Poetry-Slammerinnen und -Slammern, die ihre Texte zum ersten Mal vor einem echten Publikum sprachen – und das ist etwas anderes, als sie im Klassenraum vorzulesen. Und der Akrobatikgruppe, deren menschliche Pyramiden nur funktionieren, wenn alle einander vertrauen. Man sieht so einer Figur nicht an, wie viel Absprache in ihr steckt.

Auftritt auf der Bühne des Sommerfests
Drei Tage Probe für einen Auftritt: Die Bühnenprojekte zeigten am Freitag, worauf sie hingearbeitet hatten.

Und was daneben lief

Das Fest lief in alle Richtungen weiter. Der selbstgebaute Escape Room ging in Betrieb – geplant, gerätselt und eingerichtet von denen, die ihn drei Tage zuvor noch als leeren Raum vorgefunden hatten. Am Verkaufsstand stand das Catering-Projekt, das nicht nur gekocht, sondern auch kalkuliert, eingekauft und verkauft hat: Wirtschaftsunterricht, der zufällig nach Pommes riecht. Und mittendrin das Filmteam, mit Kamera und Mikrofon unterwegs, um festzuhalten, was sich sonst niemand merken kann.

Stände und Besucherinnen und Besucher auf dem Schulgelände
Zwischen den Ständen: Vieles am Sommerfest wurde nicht vorgeführt, sondern ausprobiert.
„Kommt vorbei, schaut zu, macht mit!“ Aus der Ankündigung der Projekttage

Und noch eine Premiere

Am selben Tag erschien die erste Ausgabe der „NetteTimes“ – die Schülerzeitung, die im Projekt „News Ninjas“ entstanden ist. Drei Tage von der ersten Redaktionssitzung bis zur fertigen Ausgabe, mit journalistischer Unterstützung von außen und Themen, die sich die Redaktion selbst gesucht hat. Wer sie noch nicht gelesen hat: Sie steht auf unserer Website bereit.

Auffällig war an diesem Fest, wie selbstverständlich das Nebeneinander funktionierte. Jahrgang 5 neben Jahrgang 12, Projekte, die mit externen Partnern gearbeitet hatten, neben solchen, die den Schulhof nie verlassen haben. Das Inklusionsprojekt „Gemeinsam Stark!“, gemeinsam mit der Lebenshilfe Nettetal entstanden, brachte Mutmacher-Buttons mit. Der ALL-IN-Gedanke unserer Schule stand an diesem Nachmittag nicht auf einem Plakat. Er war einfach da.

Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgänge beim Sommerfest
Jahrgang 5 neben Jahrgang 12: Die Projekttage mischen, was der Stundenplan sonst trennt.

Danke

Ein Fest dieser Größe trägt sich nicht von allein. Unser Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen, die drei Tage lang Projekte geleitet und danach noch ein Fest gestemmt haben; den Schülerinnen und Schülern der Oberstufe, die eigene Projekte verantwortet haben; den externen Partnern, die ihre Türen geöffnet haben; den Eltern, die mit angepackt haben – und allen, die gekommen sind und geblieben sind. Bis Mitternacht.

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