Zeichen der Zeit: Ein Rückblick auf das Gedenken zur Befreiung von Auschwitz
Schulleiter Dr. Leo Gielkens während seiner Ansprache in der alten Kirche Lobberich.
Das Gedenken am 27. Januar zur Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz vor 81 Jahren war ein tief bewegendes Ereignis für unsere Schulgemeinschaft. In der feierliche Atmosphäre der alten Kirche Lobberich kamen Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte zusammen, um ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen.
Geschichtliche Bildung ist an unserer Schule ein aktiver Prozess, der von Menschen getragen wird, die mit Leidenschaft und Weitsicht agieren. Dass das Gedenken in diesem Jahr eine so große Wirkung entfalten konnte, liegt maßgeblich am Engagement des pädagogischen Teams: Dorian Golla, Andrea Woopen und Julietta Breuer haben die inhaltliche Brücke zwischen den historischen Fakten und der Lebenswelt der Jugendlichen geschlagen.
Besonders hervorzuheben ist die aktive Beteiligung der Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 10 bis 13. In einer Zeit, in der das Wissen über die Gräueltaten des Nationalsozialismus oft nur noch abstrakt wirkt, haben unsere Schüler der Oberstufe durch ihre Beiträge und ihre Anwesenheit in der alten Kirche Lobberich gezeigt, dass sie die Verantwortung für eine wache Erinnerungskultur übernehmen.
Vollständigen Bericht der Rheinischen Post lesen (JPG)Ein zentraler Pfeiler dieser Arbeit ist das digitale Mahnmal. Unter dem unermüdlichen Einsatz von Frau Julietta Breuer wird dieses Portal stetig weiterentwickelt. Ein Besuch auf der Website ist weit mehr als eine Recherche – es ist eine historische Reise in die Lokalgeschichte der Stadt Nettetal und ihrer Umgebung. Es macht deutlich, dass die großen Ereignisse der Weltgeschichte immer auch eine ganz persönliche, lokale Dimension haben.
Die Gesamtschule Nettetal blickt stolz auf die gelungene Veranstaltung zurück und nimmt das positive Medienecho der RP sowie die Solidarität in den sozialen Medien zum Anlass, diesen Weg der aktiven Geschichtsarbeit konsequent weiterzugehen.
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