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Unterricht: Leistungsorientierung und Qualitätsentwicklung

An der Gesamtschule Nettetal sollen alle Schülerinnen und Schüler den ihren Fähigkeiten entsprechenden Schulabschluss erlangen können. Mit Stolz ist festzustellen, dass fast alle Schülerinnen und Schüler einen der Abschlüsse erreichen. Dafür gibt es ein den unterschiedlichen Begabungen und Interessen entsprechendes Angebot für das fachliche und überfachliche Lernen. Entsprechende Beratung und Kurszuweisung sowie das Konzept der Arbeitsstunden-, Forder- und Förderkurse sorgen dafür, dass Entscheidungen über Schullaufbahnen nicht zu früh fallen. Die Schülerinnen und Schüler werden dazu motiviert, ihr Potenzial auszuschöpfen. Durch eigenverantwortliches Arbeiten (EVA) werden die Schülerinnen und Schüler zunehmend unabhängig von Erziehungspersonen und lernen, ihre persönlichen Wege und Strategien zum Problemlösen zu erkennen und zu entwickeln.

Konkret wird an der Unterrichtsentwicklung gearbeitet durch sorgfältige Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Maßnahmen zur Qualitäts- sicherung: freiwillige Vergleichsklausuren, verpflichtende Parallelarbeiten und Lernstandserhebungen. Landesweit schnitt die Gesamtschule Nettetal seit 2004 bei den Lernstandserhebungen überdurchschnittlich ab, sowohl innerhalb der Schulform als auch im Standortvergleich. Auf die zentralen Leistungsüberprüfungen (ZLP 10) sowie auf das Zentralabitur bereiten sich Lehrkräfte und Schülerschaft gründlich vor.

Die Fachleistungsdifferenzierung hat sich bewährt. Wie die Ergebnisse der Lernstandserhebungen ausweisen, bleibt ein ordentliches Leistungsniveau erhalten, wenn etwa zwei Drittel eines Jahrgangs den Erweiterungskursen zugewiesen werden. Dadurch kann die Persönlichkeitsentwicklung jedes Einzelnen berücksichtigt werden und die Schullaufbahn möglichst lange offen bleiben. Ein Drittel wird den Grundkursen zugewiesen, um Grundfertigkeiten zu sichern. Die Durchlässigkeit bleibt erhalten. Wer in den Erweiterungskurs aufsteigt, kann Förderunterricht erhalten. Dieses Förderkonzept soll im Rahmen unserer personellen Möglichkeiten und im Rahmen der Ergänzungsstunden ausgeweitet werden. Angleichkurse erleichtern außerdem den Übergang von der Sekundarstufe I zur Sekundarstufe II.

Vielfältige Formen der Zusammenarbeit (Teams, Fachkonferenzen, Sekundarstufe I- II, Werner-Jäger-Gymnasium, Berufskollegs) und Hospitationsangebote - intern und in anderen Schulen / Schulformen - , schaffen realistische Vergleichsmöglichkeiten für die eigene Arbeit. Die Lernstandserhebungen haben gezeigt, dass die Kooperationen zu einem vergleichbaren Niveau der Schülerleistungen führen. Es gab keine auffälligen Abweichungen zwischen den Kursen.

Der Schuljahresplaner hilft, Anforderungen zu strukturieren, erbrachte Leistungen zu dokumentieren und erleichtert die Kommunikation zwischen Schule und Erziehungsberechtigten. 

Das Fach Sport wird durchgehend von Jahrgang 5 bis Stufe 13 erteilt. Auch im Ganztagsbereich gibt es vielfältige Bewegungsangebote. Das Fach Sport leistet somit einen fundamentalen Beitrag zur Gesundheitsförderung und zur lebenslangen Freude an der Bewegung. Bei Sportwettkämpfen (auch Jahrgangsturniere) haben unsere Schulmannschaften immer wieder Erfolge, auch über die Kreisebene hinaus. Jährlich nimmt der 6. Jahrgang am Lesewettbewerb (schulintern und auf Kreisebene) teil. Ebenfalls jährlich können sich die Schülerinnen und Schüler ibei einer Gesellschaftslehre-Olympiade vergleichen. Einzelne Lerngruppen nehmen an ausgeschriebenen Wettbewerben teil, z.B. bei der Bundeszentrale für Politische Bildung. Die Wettbewerbsteilnahme ist noch ausbaufähig und soll gefördert werden.

Besondere Schülerleistungen sollen in den Lerngruppen und bei Abteilungs- versammlungen gewürdigt werden. Auch NEWS und die Homepage sollen zur Veröffentlichung besonderer Leistungen genutzt werden.

Die Lehrerschaft bildet sich fort und entwickelt den Unterricht weiter zu den Themen:

Fächerübergreifendes und fächerverbindendes Lernen werden verstärkt, in den Themenwochen (Sekundarstufe I), in den Tandemprojekten (Sekundarstufe II), aber auch bei Projektarbeit, z.B. zu Umwelt- und Gesundheitsfragen sowie zur Berufs- und Lebensplanung. So entsteht Bewusstsein für die Notwendigkeit, zum Lösen von Problemen das Wissen verschiedener Disziplinen zu vernetzen.

Auch diejenigen Schülerinnen und Schüler sollen frühzeitige Förderung erhalten, die als Leistungsspitzen ihrer Lerngruppen das Niveau der Oberstufe mitbestimmen sollen. Dazu werden Forderangebote mit oberstufenvorbereitenden Inhalten und Verfahren gemacht. Die Schülerinnen und Schüler werden verstärkt auf Wettbewerbe hingewiesen und bei Teilnahme unterstützt.


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