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Projektartiges Arbeiten in der Oberstufe
Neben der Vermittlung von fachlichen Inhalten ist es ein vorrangiges Ziel, die Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit der Schülerinnen und Schüler zu fördern.
Diesem Ziel dient in besonderem Maße die Form der projektorientierten Arbeit in einer Tandemwoche, die einmal pro Jahr durchgeführt wird.
An Projekttagen und in Tandemwochen bearbeiten die Schülerinnen und Schüler in ihren Tandemgruppen eine Problemstellung, die sich aus dem Unterricht der Tandems ergibt. Dabei weisen die Themen Bezug zu beiden Tandemfächern und zur Alltagswelt der Schülerinnen und Schüler auf.
Aber auch gesellschaftliche Aspekte spielen bei der Themenauswahl eine Rolle.
In vielen Fällen werden auch Exkursionen ein wichtiger Bestandteil der Themenwochen sein.
Die Schülerinnen und Schüler sollen durch diese Projektarbeit erfahren,
- dass zur Problemlösung in vielen Bereichen eine enge Zusammenarbeit unterschiedlicher Fächer notwendig ist,
- dass eine erfolgreiche Problemlösung einer genauen Planung und Organisation bedarf,
- dass in einer Tandemgruppe gegenseitiges Verständnis, Akzeptanz anderer Meinungen und gemeinsames Handeln unabdingbare Voraussetzungen sind.
Bereits bei der Planung der Arbeit werden die Schülerinnen und Schüler einbezogen.
Während der Durchführung sind sie in Kleingruppen verantwortlich für die Organisation und den korrekten Ablauf innerhalb eines bestimmten Teilbereiches.
Die Ergebnisse ihrer Arbeit müssen dokumentiert und anderen Schülern vorgestellt werden. Abschließend werden die Teilergebnisse zu einem Projektergebnis zusammengefasst, das in Form von Ausstellungen und Aktionen auch anderen Schülern der Schule nähergebracht wird.
Die Fachlehrerinnen und Fachlehrer werden die Aufgaben von Beratern übernehmen und die Tandemgruppen in ihrer Arbeit unterstützen, nicht jedoch die Projektarbeit lenken.