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Umweltprojekt: Schüler vertiefen Wasserwissen (RP)

Pia aus der Klasse 5 b ist erstaunt: "Niemals hätte ich gedacht, dass so viel Wasser gebraucht wird, um ein Produkt herzustellen: Ein Kilo Bananen benötigt mehr als 800 Liter!" Louis wundert sich, dass der Hamburger 2400 Liter schluckt und Stella denkt über die nächste Jeans nach, die in der Herstellung 11.000 Liter braucht.

Was sich hinter "virtuellem Wasser" verbirgt, das wollten die Stadtwerke Nettetal mit Schülern aus den Jahrgangsstufen fünf bis acht der Gesamtschule Nettetal aufdecken.

Für die Stadtwerke erklärt Carsten Schultz vom Verein Deutschen Umwelt-Aktion (DUA). wie viel Wasser benötigt wird, um etwa ein Blatt Papier zu produzieren.

Außerdem erfahren die Schüler, wie ihr persönlicher Wasser-Fußabdruck aussieht, woher das Wasser kommt, das in Alltagsprodukten steckt und wie viel Wasser für deren Produktion erforderlich ist. DieGesamtschule integriert das Thema in naturwissenschaftliche Fächer, in Gesellschaftslehre und Arbeitslehre Wirtschaft. Mint-Koordinatorin Barbara Merzenich sagt: "Als Schule mit dem Fächerscherpunkt Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik möchten wir erreichen, dass unsere Schüler sich umweltgerecht verhalten." Die Kooperation mit den Stadtwerken bestehe seit Jahren und werde gern genutzt. Berthold Krahwinkel, Ansprechpartner für das Projekt an der Schule, sieht es als "wichtig und motivierend an, wenn außerschulische Partner an die Schule kommen: Das schafft eine ganz besondere Lernatmosphäre. Der Umweltunterricht wird sehr handlungsorientiert durchgeführt, so können die Schüler die Inhalte erleben".

19 Klassen und Kurse unterschiedlicher Fachrichtungen und Schulform nehmen kostenfrei am zweistündigen Umweltunterricht der Stadtwerke Nettetal teil. RP

Quelle: RP
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/viersen/stadtgespraech/schueler-vertiefen-wasserwissen-aid-1.6484677


Mit Kugeln ermitteln die Gesamtschüler aus der 5c mit Umweltpädagoge Carsten Schultz (l.) und Lehrer Georg Stadeler, den virtuellen Wasserbedarf. Das zeigt, wer etwa viel Fleisch isst.
FOTO: Stadtwerke


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