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Schüler bauen ihre eigenen vier Wände

Mit einem Thema, welches uns alle eines Tages betrifft, nämlich den eigenen vier Wänden, beschäftigten sich in den letzten Wochen einige Schüler der Gesamtschule in Nettetal.

Die Schüler entwickelten eigens kreierte Häuser, die sie aus Styropor fertigten. Nachdem die Schüler einen Bauplan fertigten, begannen sie mit der weiteren Planung der benötigten Materialien. Die Heizart der Häuser wurde frei gestellt. Nach anfänglichen Überlegungen, einen kleinen Heizkessel in ein Haus zu integrieren, wurde später doch bei allen Gruppen auf eine Glühbirne oder eine Infrarotlampe gewechselt.

Die Grundmaße der Häuser wurden festgelegt, das weitere Design aller Häuser freigestellt. So entstand eine Vielfalt von verschiedenen Häusern. Es wurde außerdem eine Fensterfläche eines jeden Hauses festgelegt, um maximale Chancengleichheit zu gewähren. Der Clou: Eine der vier Wände ist abnehmbar, und kann durch verschiedene andere Materialien ersetzt werden. So testeten die Schüler verschiedenste Materialien auf ihre Dämmwirkung. Zwischen Stoffen wie Styropor und Plexiglas, gesellten sich auch Stoffe wie Papier und Blech. Bei den Tests galt es nicht nur die Temperatur zu beobachten, sondern auch die Entwicklung der Temperatur innerhalb einer bestimmten Zeit sowie die tatsache, dass der Raum innerhalb des Hauses geschlossen bleibt.

Mit einer bestimmten Formel (W / m² * K) wurde dann berechnet, welcher Stoff am besten dämmte. In individuellen Projektheftern wurden dann die Arbeiten dokumentiert und ausgewertet. So beschreiben die Schüler das Projekt als "sehr gelungen" und "äußerst interessant".

Die Gesamtschule Nettetal freut sich über den erzielten Lernerfolg und freut sich darauf, dieses Projekt in den zukünftigen Naturwissenschaftskursen zu wiederholen.

Nick Antwerpen und Tim Riedling


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