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Projektgruppen bei Jugend forscht

Im Fachgebiet Mathematik / Informatik nehmen in diesem Schuljahr zwei SchülerInnen-Gruppen von der Gesamtschule Nettetal beim Regionalwettbewerb Niederrhein am 16. Februar 2016 im Seidenweberhaus und im Theater in Krefeld teil: Die Zwillinge Julia und Lena van Thriel aus der 6b sowie Philipp Beeker und Florian Kettner aus der 10a und 10b.

„Kompliziert wird es bei den Schülern der Städtischen Gesamtschule Nettetal: Gleich drei Gruppen sind tief in die Mathematik und Informatik eingestiegen …“, schreibt die Rheinische Post am 17. Februar 2016.

Schüler experimentieren

„Schere, Stein, Papier – Ein faires Spiel oder hat man durch Erfahrung einen Vorteil“ - so betitelten die beiden zwölfjährigen Mädchen aus dem 6. Jahrgang ihr Projekt im Bereich „Schüler experimentieren“ (bis 14 Jahre). Dazu hatten sie 784 Menschen über ihre Erfahrungen zu dem altbekannten Entscheidungsspiel befragt. Bei drei Symbolen, nämlich Schere, Stein und Papier, könne man von einem fairen Spiel sprechen, da alle drei Symbole die gleichen Gewinnchancen hätten. Anders bei vier Symbolen: Kommt noch der „Brunnen“ hinzu, fingen auch die meisten Spieler mit diesem Symbol an – das ergab die Umfrage. Dabei sei es vorteilhafter, mit „Papier“ zu beginnen, da „Papier“ auch den „Brunnen“ schlagen könne.

„Die Mädchen haben ihr Projekt dem Juroren-Team sehr selbstbewusst erläutert“, lobt Mathelehrer André Czarnietzki, der die Zwillinge schon seit dem 5. Schuljahr angeregt hatte, eines Tages unbedingt an „Jugend forscht“ teilzunehmen. Die Zwillinge ließen damit nicht lange auf sich warten!

Schüler entwickeln APPs

Die beiden 16-jährigen Schüler Florian und Philipp präsentieren ihre selbst erstellten APPs. In ihrem Flyer erläutern sie eine davon wie folgt:
„ParkourYourself ist eine Parkour-App, in der Sprünge mit Tipps gezeigt werden, für Anfänger, aber auch für Profis. Die App entstand durch ein Projekt namens „Meine Stärken – mein Projekt“ an unserer Schule. Wir wurden durch unsere „Talente“ zusammengesucht und in eine Gruppe gebracht. So ist die Gruppe „Parkouring APP“ entstanden. Bei dem ersten Treffen besprachen wir alles und fingen schon in kleinen Schritten an, die APP zu entwickeln. Nach rund sechs Monaten sah man das fertige Ergebnis.“

Schulleiterin Angelika Eller-Hofmann ist beeindruckt: „Es ist schön zu sehen, dass unsere vielfältigen schulischen Förder- und Fordermaßnahmen ineinandergreifen. Die Grundlagen werden in den einzelnen Unterrichtsfächern vermittelt. Im Rahmen unserer MINT-Programms waren KollegInnen mit den SchülerInnen an der Hochschule Niederrhein und haben dort eine Taschenrechner-APP programmiert,“ erläutert Eller-Hofmann. „ Darauf konnte das Forderprojekt „Meine Stärken – mein Projekt“ aufbauen und nun münden die Ergebnisse in der Teilnahme an „Jugend forscht“. Toll!“

Während die APP ParkourYourself bisher an die 2000 Download zu verzeichnen hat, steckt eine andere APP mit einer zweistelligen Downloadziffer noch (!) in den Kinderschuhen: In der APP „InstallYourSport“ beschreiben die Zenhntklässler unbekannte Sportarten (Paintball, Skateboarding oder Climbing beispielsweise), wie sie funktionieren und wo man sie ausführen kann.

Betreuungslehrer für „Jugend forscht“, André Czarnietzki: „Ich mache die Jugend-forscht-Projekte schon seit mehreren Jahren. Und ich freue mich, dass es uns immer gelingt, motivierte Schülerinnen und Schüler zu gewinnen, die ihre Freizeit zum Forschen im MINT-Bereich nutzen.“

MINT - Gütesiegel

MINT, das sind die Fachbereiche „Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik“, für die Schulministerin Sylvia Löhrmann der Gesamtschule Nettetal im Mai 2014 das Gütesiegel „MINT SCHULE NRW“ verliehen hatte. Als zertifizierte MINT-Schule und als Standort des ZdI-Zentrums der Stadt Nettetal versuchen wir, die Schülerinnen und Schüler auch im Sinne der Berufsorientierung für diese Bereiche zu motivieren!

Von: Julietta M. Breuer


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