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Informatik-Biber 2016

Wie kann man mit fünf Kerzen die Zahl 11 auf einem Geburtstagskuchen darstellen? Wie sieht der richtige Weg einer Kugel im 3-D-Labyrinth aus? Ist der Biber bei seiner vegetarischen Schnitzeljagd erfolgreich?

214 Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangsstufen beteiligten sich am diesjährigen Informatik-Biber. Sie mussten unterschiedlichste Probleme lösen, unter anderem beschäftigten sie sich mit den oben angeführten Fragen. Es gab aber auch Probleme unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen rund um IP-Adressen bei einem Multiplayerspiel sowie  Aufgaben über die Eigenschaften von Bonbonnieren oder die Bedeutung von Flaggen am Strand zu lösen.

Wir gratulieren allen Teilnehmern herzlich und hoffen, dass die Teilnahme Spaß gemacht hat und ihr im nächsten Jahr wieder dabei seid.

Eure Informatik-Lehrer

Schulsieger Gesamtschule Nettetal:

 

Jahrgangsstufen

Platz

 

 

Klasse

 

 

Klasse

Punkte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stufen 11 bis 13

3.

Milena

Wienchol

EF

Laura

Gasche

EF

101

 

2.

Simon

Telgen

Q1

Zoe

Nyskens

Q1

108

 

1.

Christopher

Stein

EF

Kirill

Bublichenko

EF

120

 

Stufen 9 und 10

3.

Denis

Siemes

10c

Gökhan

Cöpcü

10d

95

 

2.

Jan Luca

Stahl

10b

104

 

1.

Niklas

Hähner

10a

Niklas

Götte

10a

120

 

Stufen 7 und 8

3.

Bastian

Steffens

08b

Lukas

Hofius

08b

100

 

2.

Julian

Meuser

08b

Kevin

Frank

08b

104

 

1.

Jona Elias

Bielstein

08b

112

 

Stufen 5 und 6

3.

Emily

Blomen

06e

Sevim

Türkan

06e

140

 

2.

Julia

Vogel

06c

152

 

1.

Felix

Maier

06e

Benedikt

Höffner

06e

156

 

Rekordteilnahme: 290.808 Schülerinnen und Schüler bibern mit

Wie kann man mit fünf Kerzen die Zahl 11 auf einem Geburtstagskuchen darstellen? Wie sieht der richtige Weg einer Kugel im 3-D-Labyrinth aus? Ist der Biber bei seiner vegetarischen Schnitzeljagd erfolgreich? Mehr Kinder und Jugendliche denn je starteten beim Informatik-Biber und stellten sich Aufgaben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades von Fragen rund um IP-Adressen bei einem Multiplayerspiel bis hin zu Aufgaben über die Eigenschaften von Bonbonnieren oder die Bedeutung von Flaggen am Strand.

Seit seiner Premiere im Wissenschaftsjahr 2006 verzeichnet der größte Informatik-Wettbewerb Deutschlands alljährlich neue Rekordzahlen. Nach knapp 250.000 Teilnahmen im letzten Jahr waren in diesem Jahr knapp 290.000 Kinder und Jugendliche dabei und das rund um den Globus: nicht nur Schülerinnen und Schüler in Deutschland, sondern auch von deutschen Schule z.B. aus Mountain View (USA), Quito (Ecuador), Lissabon (Portugal), Shanghai (China) oder Accra (Ghana) stellten sich online den Biber-Aufgaben. Der Teilnehmerrekord ist ein gelungenes Geburtstagsgeschenk zum Jubiläum des Online-Wettbewerbs, feiert der Biber 2016 doch 10-jähriges Bestehen. Erstmals nahmen auch Grundschulen teil. Mehr als 5.000 Kinder der Klassen 3 und 4 versuchten sich an den Denkaufgaben.

Interaktive Aufgaben begeistern

Es sind die Aufgaben, die den Informatik-Biber so attraktiv machen. 40 Minuten stehen den Schülerinnen und Schülern für 15 Fragestellungen zur Verfügung. Die Themen sind lebensnah und aktuell, die Bearbeitung vielfach interaktiv. Die Kinder und Jugendlichen konnten bei einigen Fragestellungen direkt sehen, wie sich ihre Ideen auf die Lösung auswirken. Es ist pure Motivation, wenn sie am Bildschirm mitverfolgen können, wie sich die Lösung verändert. „Dank des Biber-Wettbewerbs gelingt es uns, das Interesse an Informatik sowohl bei den Schülern, als auch bei den Schulen selbst zu stärken,“ erklärt Dr. Wolfgang Pohl, Geschäftsführer der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF), die den Wettbewerb ausrichten. Denn nach wie vor hat Informatik in der Schule einen schweren Stand. In seinem zehnten Jahr gehört der Informatik-Biber in vielen Schulen zum etablierten Element des Alltags. „Das bedeutet, dass uns an dieser Stelle die Förderung des Nachwuchses gelingt“, freut sich Pohl.

Informatik durch den Biber entdecken

Der Informatik-Biber weckt nicht nur das Interesse am Fach, sondern ist für viele Schüler auch der erste Schritt in der Auseinandersetzung mit Informatik. „Der Wettbewerb verlangt keine Vorkenntnisse, sondern ist allein mit logischem und strukturellem Denken zu bewältigen,“ so der BWINF-Geschäftsführer. „Dieses digitale Denken wird immer wichtiger für eine aktive Beteiligung an der digitalen Gesellschaft.“Als Breitenwettbewerb angelegt, ermöglicht der Biber zum einen die Teilnahme vieler Schülerinnen und Schüler, zum anderen können so Lehrkräfte, Eltern und auch die Kinder selbst Begabungen erkennen .„Talente können entdeckt und früh gefördert werden,“ betont Pohl das übergeordnete Ziel des Wettbewerbs.

Der Informatik-Biber

Der Informatik-Biber ist das Einstiegsformat der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF). Der Wettbewerb ist die deutsche Beteiligung am „Bebras International Challenge on Informatics and Computational Thinking“, der 2004 in Litauen gestartet wurde. Träger von BWINF und damit auch des Informatik-Biber sind die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik; gefördert wird BWINF vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Weitere BWINF-Projekte sind der Bundeswettbewerb Informatik und das Auswahlverfahren für das deutsche Team bei der Internationalen Informatik-Olympiade (IOI).


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