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Chemie - Klebstoffe - selbst gemacht

Ein Projekt des Chemieunterrichts im 10. Jahrgang

In diesem Projekt stellten die Schülerinnen und Schüler fünf verschiedene Klebstoffe selbstständig her, beurteilten sowohl deren Klebefähigkeiten an unterschiedlichen Werkstoffen, als auch ihre weiteren Eigenschaften wie die Konsistenz, den Geruch sowie die Haltbarkeit und schätzten deren Gesundheitsgefahren ein.
Als Ausgangsstoffe zur Herstellung der Kleber dienen Nahrungsmittel wie Quark und Speisestärke, Süßigkeiten wie Gummibärchen sowie Tischtennisbälle und das Verpackungsmaterial Styropor.


Die Ergebnisse hielten die Schülerinnen und Schüler in einem Bewertungsbogen fest. Dieser Bogen diente im weiteren Verlauf einerseits als Grundlage für den ausführlichen schriftlichen Testbericht hinsichtlich der einzelnen Klebstoffeigenschaften, andererseits aber auch als Entscheidungshilfe, welcher der fünf Kleber „vermarktet“ werden sollte.
Sie wählten ihren „Lieblingsklebstoff“ aus, begründeten ihre Entscheidung und entwarfen eine Werbung für diesen Kleber, in der sie die potentiellen Käufer davon überzeugen sollten, gerade diesen Klebstoff zu kaufen.
Ihre Ergebnisse verfassten und präsentierten die Schüler des ersten „Durchgangs“ mit Methoden der digitalen Textverarbeitung und Gestaltung. 
Die Schülergruppe des folgenden Jahrgangs wurde von zwei „Industrial Sales Managers“ des britischen Chemieunternehmens Croda GmbH betreut. Diese Firma, mit einer Niederlassung am Schulort Nettetal, ist Hersteller hochwertiger Chemie-Rohstoffe, die in der Kosmetikbranche und bei Pharmaherstellern weltweit zum Einsatz kommen. Eine Chemikerin und ein Chemieingenieur stellten den Schülern zunächst vor, was es heißt, für ihre Firma Produktmarketing zu betreiben. Anschließend setzten die Jungen und Mädchen ihre eigenen Marketingideen um und stellten die „Vermarktung ihres Lieblingsklebstoffs“ in einer PowerPoint-Präsentation vor.

Veronika Wolters


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