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Starke Schüler mehr fordern (WZ)

Achtklässler sollen ihre Stärken ausbauen können.

Breyell. Die Stärken der Schüler herausarbeiten, ihre Talente entdecken und Kapazitäten nutzen – das ist das Ziel des Modells „Forderung von Leistungsstärken“, das als Pilotprojekt im achten Jahrgang der Gesamtschule durchgeführt wurde. Schwächere werden gefördert, leistungsstarke Jungen und Mädchen gefordert“, erklärt Christian Hlawa, der das Konzept mitentwickelt hat.

„Allerdings geht es nicht nur um die Schüler, die in allen Bereichen glänzen, sondern auch um diejenigen, die in einem Fach richtig gut sind“, sagt Stephanie Bones, Deutschlehrerin und im Rahmen des Projektes für die Fördermaßnahmen zuständig. Auch „Spezialisten“ sollen die Möglichkeit bekommen, ihre Stärken auszubauen und dadurch mehr Selbstbewusstsein erlangen.

Zum Foto: Christian Hlawa und Stephanie Bones sind für das Projekt verantwortlich.(Foto: Kurt Lücke, WZ)

 

Zum erfolgreichen Abschluss gibt es ein Zertifikat

Für rund ein Viertel der 120 Achtklässler entwickelten die Lehrer Projekte zur Förderung ihrer Leistungsstärken. Bereits vor der Konferenz hatten sich die Klassenlehrer bei ihren Schülern über deren Einschätzungen und Wünsche informiert.

Gefordert werden können die Schüler auf unterschiedliche Weise. „Wer beispielsweise in Deutsch sehr stark, hat dann die Gelegenheit, sich über einen längeren Zeitraum intensiv und selbstständig mit einem Thema aus diesem Fachgebiet auseinanderzusetzen. Von der Planung bis zur Umsetzung übernehmen die Schüler die Verantwortung.

Zum Abschluss gibt es dann ein Zertifikat“, sagt Hlawa. Sollte das Projekt erfolgreich sein, soll es in allen Jahrgangsstufen angewendet werden.

 

Quelle: wz-nwsline.de (10.2.2014)

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