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RP: Technik und Integration

Nettetal (RP) Die Gesamtschule wird erweitert. Sie erhält passende Räume für das Technikprojekt Zentrum durch Innovation. Außerdem werden endlich auch die Räume geschaffen, die für den Gemeinsamen Unterricht so wichtig sind.

An der Gesamtschule rollen wieder Bagger an. Das Schulgebäude wird nämlich noch einmal erweitert. Es erhält Räume zur Förderung der technischen Kompetenz der Schüler. Und die Integrationsarbeit mit behinderten und nicht behinderten Schülern erhält endlich eigene Räume.

Schulleiter Roland Schiefelbein betonte beim Spatenstich, wie wichtig die Erweiterung für alle Schulen in Nettetal ist. Denn hier entsteht das Zentrum durch Innovation (ZdI) NRW für den Kreis Viersen.

Es soll Vorarbeiten geleistet, um Schüler auf technischem Gebiet besser vorzubereiten und dem Fachkräftemangel zu begegnen. Besonders freut Schiefelbein aber, dass endlich auch die Räume entstehen für den Gemeinsamen Unterricht. Denn gibt es zwar schon seit mehr als zehn Jahren hier, allerdings immer mit Raumproblemen.

Mit guten Ideen etwas bewirken

Bürgermeister Christian Wagner berichtete, er habe in jüngerer Vergangenheit eine Reihe von ähnlichen Terminen wahrnahm. Dies sei der Beweis dafür, dass das Bündnis für Schule von Politik und Verwaltung gewissenhaft umgesetzt werde. "Der Bau ist Beleg dafür, dass man mit einer guten Idee etwas bewirken kann", stellte er fest zu Schiefelbein gewandt fest. Beide hatten sich, ohne die Räume zu haben, für das ZdI eingesetzt und den Zuschlag erhalten. Es sollen alle Schulen profitieren, an der Gesamtschule wird die Oberstufe im Technikunterricht zugewinnen.

Wagner stellte auch die herausragende Behindertenarbeit der Schule im Gemeinsamen Lernens in den Vordergrund. Die Gesamtschule leiste einen Betrag dafür, was alle Schulen in der Umsetzung der UN-Behindertenkonvention zu erwarten hätten. "Im Laufe der Jahre haben wir Erfahrungen in der Organisation und beste Erfahrungen für alle Kinder gemacht", sagte Wagner.

Denn im Gemeinsamen Unterricht wird auch soziale Kompetenz vermittelt. Am Rande der Veranstaltung zeigte sich die langjährige Sonderschullehrerin Hannelore Kleinikel sehr froh, dass es endlich geklappt habe.

"Es gab eine Kostengrenze von 500 000 Euro, diese haben wir mit 472 000 Euro eingehalten" berichtete die Technische Beigeordnete Susanne Fritzsche. Es entsteht ein 270 Quadratmeter großes, eingeschossiges Gebäude, das sich am "Neubau" angliedert.

Nach ihren Angaben sei es gelungen, ein klimafreundliches Konzept umzusetzen. So wird unter anderem eine Luft- Wasser-Wärmepumpe eingebaut. Den Zuschlag für die nun beginnenden Arbeiten erhielten regionale Unternehmen, auch das dürfe man getrost als Beitrag zum Klimaschutz werten.

Raumprogramm

Räume Es entstehen der ZdI-Technikraum, ein Material- und Vorbereitungsraum, ein großer Klassenraum, der mit Trennwand geteilt werden kann und zwei Rückzugsräume für integrative Gruppen.

Unternehmen Sieben der neun beteiligten Unternehmen am ZDI stammen aus der Region.

Entwurf Udo Thelen aus Kempen.

Nachrichten-Archiv 2011


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