Zum Artikel springen
Zur Navigation springen


Artikel überspringen — Artikel

Paradiesvögel in freier Natur (GN)

Schüler beeindrucken durch „Kunst im Wald“

Leuth/Breyell. Zur Vernissage ihrer eindrucksvollen Ausstellung „Kunst im Wald“ lud am vergangenen Freitag die Gesamtschule Nettetal ein und bat hierzu ins Atelier van Eyk.

„In der Schule unterrichten wir Kunst, um Schüler zur Ausbildung von ästhetischem Denken und Handeln zu befähigen“, erläutert Angelika Eller-Hofmann, Leiterin der Gesamtschule Nettetal. Um diesem besonderen Anspruch gerecht zu werden, habe man das Kooperationsprojekt „Kunst im Wald“ entwickelt. Durch dieses Gemeinschaftsprojekt der Gesamtschule Nettetal und dem Atelier von Eyk habe man den Kunstunterricht auch „über den Tellerrand der Schule hinaus geführt.“ Dankbar und zufrieden habe sie in den vergangenen Monaten die Begeisterung sowie Motivation aller beteiligten Kolleginnen und Kollegen, der Kinder und Jugendlichen miterlebt, so Eller-Hofmann. Ebenso habe sie sich über den Enthusiasmus und die Unterstützung von Mieke Spolders sehr gefreut, als die Ausstellung im Atelier van Eyk allmählich Gestalt annahm.

Fotos von J. Breuer und A. Zorn
Ansprachen (4 Fotos): Ansprachen von Wilhelmina Spolders, Leiterin des Ateliers van Eyk, und Andreas Zorn, Mitglied im Rat der Stadt Nettetal.
Kunstwerke (34 Fotos): Kunstwerke der Klasse 7c und dem Kurs "Darstellen und Gestalten" des 9. Jahrgangs.
Publikum (13 Fotos): Gäste und Publikum der Ausstellung "Kunst im Wald".
Schulband (11 Fotos): Schulband "NRG" unter Leitung von Musiklehrer G. Marzouk.

 

In seiner Ansprache bedankte sich Andreas Zorn (WIN, Ratsmitglied der Stadt Nettetal) bei allen Beteiligten für das besondere und außergewöhnliche Engagement. „Ein aufstrebendes Gemeinwesen wie unsere Stadt braucht Innovation, Kreativität und Phantasie wie sie in den Werken der jungen Kunstschaffenden zum Ausdruck kommen“, stellte er fest. Besonders spiegelten die ausgestellten Exponate im Kunstraum Natur eine stetige Auseinandersetzung mit der eigenen Identität wider. „Wir alle sind täglich herausgefordert, uns innerhalb der Gesellschaft permanent neu zu positionieren. So seien die Kunstwerke der jungen Künstler aus der Gesamtschule Zeugnis jener fortwährenden Identitätsarbeit.“

Andreas Zorn begann zu schmunzeln. „Ich glaub’ ich steh’ im Wald? Wer weiß! Waldmenschen, Natur, Naturwesen, Naturraum, Raum geben und finden. Lassen sie sich inspirieren!“, forderte er begeistert auf. Mieke Spolders lobte anerkennend: „Wir können auch von der jüngeren Generation Vieles lernen.“ Es komme immer wieder jemand mit der einen oder anderen neuen selbstbewussten Idee und mache weiter. „Es ist genügend Potential in Nettetal vorhanden“, und fasste lächelnd zusammen: „Die Jugend kommt und tritt in unsere Fußstapfen.“

Zum Rahmenprogramm der Eröffnung gehörten unter anderem: „Das bin ich“ - Selbstdarstellungen in Form von Assemblagen und Texten aus dem „Darstellen und Gestalten“-Kurs des neunten Jahrgangs unter der Leitung der Lehrer Galal Marzouk und Gregor Althammer. Ebenso wurden Projekte der 7c unter Leitung von Kunstlehrerin Veronika Wolters, vorgestellt, wie „Die etwas andere Unterwasserlandschaft“, „Paradiesvögel im Paradies“, „Von der Natur abgeguckt“ und Vieles mehr.

In den Pausen unterhielt die fantastische Schulband „NRG“ unter der Leitung von Musiklehrer Galal Marzouk, mit einer außerordentlichen Bandbreite quer Beet und bekam wie auch die Kunstwerke der jungen Schüler viel anerkennenden Zuspruch und Applaus.

Susanne Peters

Grenzland-Nachrichten, Nr. 23, 5. Juni 2015, Seite 12

Nachrichten-Archiv 2015


nach oben springen