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GN: Neuer Platz für die „Frühstückstüte“

Frisch gestapelt liegen die Brötchenhälften auf einem Tablett in der neuen Kühltheke der Cafeteria an der Gesamtschule. „Gleich, wenn die Glocke zur Pause schellt, ist es mit der Ruhe vorbei“, weiß Sabine Maahsen, Leiterin der Cafeteria. Und in der Tat, inerhlab von Minuten füllt sich die neugestaltetet Cafeteria von Minute zu Minute mehr mit hunrigen Schülern. Seit der Gründung der Schule, können die Schüler in der Cafeteria leckeres und gesundes Essen für den kleinen Geldbeutel erwerben.

Foto: DANIELA VEUGELERS

Für den laufenden Betrieb sorgt seit Anbeginn der Förderverein mit seinen Mitgliedern. Nach 18 Jahren war es an der Zeit, der Cafeteria nicht nur einen neuen Anstrich zu geben, sondern sie auch mit einer neuen Kühltheke und neuen Sitzgelegenheiten auszustatten. Die Anschaffung der energieeffizienten Theke und des Mobiliars ließ sich der Verein, „über 10.000 Euro kosten“, weiß Daria Hegholz, zweite Vorsitzende des Fördervereins. „Jahrelanges Sparen und Wirtschaften hat uns in die Lage versetzt, die schon lange nötige Neugestaltung der Schüler-Cafeteria zu realisieren“, berichtet die Vorsitzenden Regina Dirs. Ihr Dank geht an alle Mitglieder und Sponsoren.
Ein dickes Lob gibt Vorsitzende Dirs gerne an die „Chefin“ und Leiterin der Cafeteria, Sabine Maahsen, weiter. „Sie hat sich mit ihren praxisorientierten Hinweisen und ihrem unermüdlichen Einsatz besonders verdient gemacht“.
Maahsen teilt nicht nur die 74 Helfer ein, die jeweils zu dritt die Schüler während der Frühstücks- (9.30 bis 10 Uhr) und Mittagspause (12.30 bis 13.20 Uhr) bedienen, sondern pflegt auch das Kassenbuch und tätigt die Einkäufe. Dabei legt sie vor allem Wert auf Qualität und Frische. Ihre neueste „Erfindung“ ist die Frühstückstüte mit einem halben Brötchen, Apfel-, Käse und Paprikastücken und einem Riegel nach Wahl für einen Euro.
„Der Renner sind auch unsere Pizzabrötchen, die ich gemeinsam mit einem Rent-nerehepaar alle paar Wochen zubereitet - durchschnittlich sind es 450 Brötchenhälften“, so Maahsen. Manche Schüler kämen sogar mit Tupperdosen, um darin Pizzabrötchen zu verstauen. „Ohne die Hilfe der vielen Freiwilligen könnten wir unsere Arbeit gar nicht machen“, betont Daria Hegholz.
Natürlich wird beim Einkauf auf die muslimischen Schüler Rücksicht genommen. „Unsere Salami ist aus Truthahn, die Wurst aus Geflügel und das Schnitzel vom Schnitzelbrötchen aus Putenbrust“, informiert Maahsen.

von DANIELA VEUGELERS

Quelle: Grenzland-Nachrichten online

 


Auch in der Rheinischen Post erschien ein Artikel über das neue Aussehen der Cafeteria:

 

Förderverein der Gesamtschule gibt Cafeteria neues Outfit

BREYELL (lp) Körnerbrötchen mit Schinken, Würstchen oder frisches Obst und Rohkost gefällig? Schüler und Lehrer der Gesamtschule schätzen solche Angebote ihrer Cafeteria. Seit 1992, als die Schule gegründet wurde, betreibt der Förderverein die Cafeteria mit sehr großem Erfolg. Kontinuierlich haben die ausschließlich ehrenamtlich tätigen Mütter und Großeltern der Schüler, die sich hier engagieren, Angebot und Qualität erweitert und verbessert. Der Förderverein hat jetzt tief in die Kasse gegriffen und die Cafeteria gründlich modernisiert und neu strukturiert. Über die genaue Summe, die da investiert wurde, wollten die Vorsitzende Regina Dirs und ihre Stellvertreterin Daria Hegholz nichts sagen. Aber mehr als 10000 Euro hat der Verein lockergemacht.

74 Mütter und Großeltern helfen

Regelmäßig um 9.30 Uhr setzt ein Sturm der Schüler ein. Drei Frauen bedienen die Kinder und Jugendlichen in der nächsten halben Stunde. Sie haben unter der Leitung von Sabine Maahsen alles frisch vorbereitet, was über die moderne Kühltheke geht. Das neue Mobiliar ersetzt sechs kleine Bistrotische, an denen jeweils vier Stühle standen. An der Wand entlang ist eine Bank montiert worden, die Zahl der Tische wurde geringer — und dennoch wirkt alles viel einladender.
74 Mütter und Großeltern stehen auf der Liste von Sabine Maahsen, die die Regie in der Cafeteria führt. Zwei Dreier-Teams arbeiten morgens von 9.30 bis 10 Uhr und von 12.30 bis 13.30 Uhr. Sie bereiten schmackhafte Kleinigkeiten vor, die dann zu kleinen Preisen über die Theke gereicht werden. Nur noch wenige Schüler verlassen das Schulgelände, um sich irgendwo anders mit einem Imbiss oder Süßigkeiten zu stärken. Mobile Imbisswagen haben den Standort aufgegeben, weil ihnen die Kunden abhandengekommen sind.
Das ist auch ganz im Sinne von Schulleiter Roland Schiefelbein, der sich sehr über das Engagement der 342 Mitglieder im Förderverein freut. Die Cafeteria stimmt ihr Angebot mit dem der Mensa ab, die mittags die Gesamtschüler versorgt. Sie können bis 9 Uhr Essensmarken für eine von zwei Mahlzeiten abgeben.
Sabina Maahsen beobachtet sehr genau das Verhalten ihrer jungen Kunden und nimmt Hinweise von anderen Müttern oder aus dem Kollegium gerne auf. Ein Hit wird die Frühstückstüte, die zum Preis von einem Euro gepackt wird: ein halbes Brötchen, ein Viertel Apfelstück und/oder ein Streifen Paprika, Käsewürfel und ein Riegel dazu. Der Anstoß dazu kam aus dem Lehrerkollegium.
Renner sind auch die Pizzabrötchen, die Sabine Maahsen selbst backt. Sie macht es, wie es die Italiener ursprünglich auch taten: Sie sammelt Brötchenreste und verarbeitet sie zu schmackhaften Pizzabrötchen mit beispielsweise Tomaten und anderen Zutaten. Sie kosten 50 Cent das Stück. Einige Schüler bringen Tupperdosen mit und kaufen die begehrten Brötchen sogar „en gros” ein.

 

Quelle: Rheinische Post, 24.11.2010 (Ausgabe Grenzland)

Nachrichten-Archiv 2010


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