Zum Artikel springen
Zur Navigation springen


Artikel überspringen — Artikel

Glückwunsch: Kai Heyer ist Deutscher Meister.

TAEKWONDO Kai Heyer von der TG Jeong Eui Nettetal holte sich den Deutschen Meistertitel der Deutschen Taekwondo Union bei der A-Jugend in Bielefeld. Er zeigte nach verkorkstem Start eine tolle Leistung im Finale. Mitte der Woche war der Start für Kai Heyer in der Klasse bis 73 Kilogramm noch fraglich. Nach dem Kaderlehrgang der nordrhein-westfälischen Taekwondo-Union in Schleiden entschied er sich doch für die Teilnahme.
Trainer Björn Pistel stellte Heyer so ein, dass die Stärken des Lokalmatadoren Daniel Kuss (Bielefeld) nicht zum Tragen kamen. Heyer setzte die Vorgaben um und ließ seinen Gegner von Beginn an nicht zum Zuge kommen. Der 16-Jährige setzte schon in der ersten Runde schöne kurze Körpertreffer und konterte Kuss aus. Den ganzen Kampf über blieb es jedoch sehr spannend. Am Ende wurde es noch einmal eng. Er entging einem Konter von Kuss nur knapp, der den Sieg seines Konkurrenten hätte bedeuten können. Heyer wich diesem gedrehten Tritt geschickt aus.

Zum Foto: Glückliche Gesichter: der deutsche Meister Kai Heyer (links), Trainer Björn Pistel und die deutsche Vizemeisterin Madeline Folgmann.

 

Madeline Folgmann (Jugend A, 59kg), Deutsche Meisterin der Kadetten 2011, hatte wie Heyer Losglück und freute sich in der ersten Runde über ein Freilos. Yonca Celik, Favoritin dieser Gewichtsklasse als Kadetten-Europameisterin 2009 und WM-Fünfte der Jugend A 2010, war im Finale für sie aber eine hohe Hürde. Die Brempterin kämpfte zunächst noch verhalten und lag 1:4 hinten. Nach der ersten Runde legte sie den Respekt jedoch ab und glich aus. Gegen Ende der dritten Runde führte Madeline Folgmann sogar, kassierte aber kurz vor Schluss unglücklich einen Treffer mit Zwei-Punkte-Wertung.
In einem weiteren Endkampf traf Julia Ronken (Jugend A, bis 46 kg, TSC Gladbeck) auf Suhansera Gökmen (SG Ostalb). Bei diesem Kampf stand es nach drei Runden 3:3, so dass dieser Kampf im Sudden Death, der vierten Runde, entschieden werden musste. Hier lag das Glück auf Seiten ihrer Gegnerin. Und die Viersenerin als Bundes-Ranglisten-Zweite musste sich mit dem Vizemeistertitel zufrieden geben.

von Paul Offermanns

Nachrichten-Archiv 2012


nach oben springen