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Besondere Auszeichnung für die Gesamtschule (GN)

Eine starke Schule, die von sich reden macht.

Nettetal. Die Auszeichnung „Starke Schule“ gehört zu den wichtigsten bundesweiten Schulpreisen und wird alle zwei Jahre von der Bundesvereinigung der Arbeitgeber, der Bundesagentur für Arbeit, der Deutsche Bank Stiftung und der gemeinnützigen Hertie Stiftung vergeben.

Am 21. April wurde die Gesamtschule Nettetal von Bundespräsident Joachim Gauck im Rahmen der Bundespreisverleihung von „Starke Schule 2015“, dem größten deutschen Schulwettbewerb mit rund 650 teilnehmenden Schulen, im Historischen Museum in Berlin mit dem 3. Preis ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung hatten Vertreter der Schülerversammlung die Gelegenheit, in fünf Minuten zu präsentieren, warum ihre Schule und ihre Angebote in den Klassen 5 bis 10 zum Übergang Schule-Beruf verdient auszuzeichnen seien. Dazu hatten sie einen vierminütigen Film gedreht.

Auch haben die Vertreter der Gesamtschule ihre Eichrichtung mit einem Poster, worauf acht Puzzelsteine mit Arbeitsschwerpunkten zu sehen sind, präsentiert. Mit ihren Ergebnissen gehört die Gesamtschule Nettetal zu den besten Lernorten des Landes. Dr. Clemens Börsig (Deutsche Bank Stiftung) stellte bei seiner Laudation fest: „Ich bin mir sicher, dass wir von unserem Preisträger hin und wieder hören werden. Denn Stillstand ist für diese Schule ein Fremdwort. Sie versteht sich als lernende Institution, in die sich jeder mit seinen eigenen Ideen, Stärken und Kompetenzen einbringen soll.“

(Fotogalerie zusammengestellt von J.M. Breuer)

Die Vorreiterrolle in der Inklusion, die individuelle Förderung des einzelnen Schülers, die sehr hohen Übergangsquoten sowie die exzellente Berufsorientierung hatten die Jury überzeugt, die Schule mit dem 3. Preis zu beehren. Sei es im didaktischen Ausschuss, bei der systematischen Personalentwicklung, der kollegialen Supervision, im mulitprofessionellen Beratungsteam oder im Berufsorientierungsverein baseL - die Städtische Gesamtschule überzeugte in allen Bereichen.
Auch Bürgermeister Christian Wagner ließ es sich nicht nehmen, nach träglich persönlich zu gratulieren und lobte: „Mit großem Stolz habe ich die Berichterstattung verfolgt und kann sagen, dass diese herausragende Leistung der verdiente Lohn für innovative Konzepte, systematische Förderung und eine gelungene Berufsorientierung durch baseL ist.
„Die Glückwünsche nahmen stellvertretend Schulleiterin Angelika Eller-Hofmann, ihre Stellvertreterin Irene Sieker, die Schülerin Sascha Antonia Reese und der Schüler Thomas Christians, sowie Sabina Dannenmann vom Verein baseL.e.V. entgegen.„Es war sehr aufregend in Berlin, ich war ein wenig angespannt, habe mich aber sehr über den Preis gefreut. Mit einer solchen Platzierung haben wir gar nicht gerechnet. Umso größer war die Freude“, versichert Reese stolz. Alles sei sehr gut organisiert gewesen, stellte Lehrerin Andrea Hammbersbach fest, „es war ein besonders festlicher Rahmen und es ist ein ganz besonderer Preis, über den wir uns sehr freuen.“ Hier trage die hervorragende Zusammenarbeit von Schülern, Eltern und Lehrern sowie der Dialog im Kollegium ganz klar besondere Früchte.

Susanne Peters
Grenzland-Nachrichten, 18/2015, 1. Mai 2015, S.9

 

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