Zum Artikel springen
Zur Navigation springen


Artikel überspringen — Artikel

Überraschungsfeier für die neue Schulleiterin

Mit lang anhaltendem Applaus wurde unsere „neue“ Schulleiterin am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien, am Freitag, den 19. Dezember 2014 in der Mensa der Gesamtschule von ihrem Kollegium, weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Schulgemeinde sowie anderer Nettetaler Schulen und der Stadt Nettetal empfangen. Ziemlich überrascht sah Angelika Eller-Hofmann aus, als sie sich zwischen den Tischen schlängelte und dabei auch ihre Familie entdeckte, die aus Essen angereist war. Hatte sie doch eben noch gedacht, nun mit der gewohnten Weihnachtsfeier das Kollegium in die Ferien verabschieden zu können, wurde sie nun eines Besseren belehrt.

Allen Anwesenden war es gelungen, diesen Empfang bis auf die letzte Minute heimlich vorzubereiten. Anlass: Am Ende der offiziellen Verabschiedungsfeier des „alten“ Schulleiters,  am 31.1.2014, war damals überraschenderweise Eller-Hofmann die Ernennungsurkunde überreicht worden. Es war der Schulgemeinde seitdem ein großes Anliegen, noch eine offizielle Ernennungs- und Begrüßungsfeier zu veranstalten.

Bericht in der lokalen Presse

„Völlig ahnungslos war Eller-Hofmann in die Mensa gekommen, als sie einem Empfangskomitee gegenüberstand. Nettetals Schuldezernent Armin Schönfelder überbrachte Grüße der Stadt Nettetal“, berichtete die RP (Philipp Peters) am 6.01.2915. „Als Geschenk übergab er ein „goldenes Tütchen“, in dem neben einem persönlichen Präsent noch einmal die Erhöhung auf die Fünfzügigkeit, ein neues IT-System und die Erweiterung der Oberstufenräume enthalten waren.

In einem Bühnenspiel griff das Kollegium das Berufsbegleitungsangebot „BaseL“, verbunden mit dem Landesprogramm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ ironisch auf. Es vermittelte die selbstbewusste Mathe- und Pädagogiklehrerin als Schulleiterin in eine Männerdomäne ins niederrheinische Nettetal. „Das dicke Brett ist noch nicht gefunden, das sie noch nicht durchbohrt hat“, meinte Kollegin Ursula Wüsten.“

Julietta M. Breuer


Texte zu den Fotos:

Foto 1: Als die Schulleiterin Angelika Eller-Hofmann die Mensa betritt, wird sie mit lang anhaltendem Applaus begrüßt.

Foto 2 bis 4: Der Erste Beigeordnete der Stadt Nettetal, Armin Schönfelder, gratuliert mit einer kurzweiligen Geschichte rund um ein „goldenes Tütchen“.

Foto 5 und 6: Schulleiterinnen und Schuleiter anderer Nettetaler Schule gratulieren Eller-Hofmann und überreichen einen Präsentkorb (v.l.n.r.): Hartmut Esser (Werner-Jaeger-Gymnasium in Lobberich), Julia Kaizik (Hauptschule in Kaldenkirchen), Ute Kipp (Katholische Grundschulen in Kaldenkirchen und Leuth) und Joachim Sczyrba (Realschule in Kaldenkirchen).

Foto 7 und 8: Schülersprecherin Nicole Hoiboom und Stellvertreter Nick Antwerpes führen vor, dass Eller-Hofmann im Unterricht gerne auf einer Stuhllehne balancierend sitzt, um sich den idealen Überblick zu verschaffen.

Foto 9: Mit einer „kleinen Torte statt großer Worte“ gratulieren die Vertreterinnen und Vertreter der Elternschaft. Die „kleine Torte“ hatte es in sich, denn sie war von Ruth Göbbels in den Lieblingsfarben von Eller-Hofmann in liebevoller Handarbeit hergestellt worden. Man beachte das Logo der Gesamtschule aus Marzipan!

Foto 10 und 11: Schulleitungsmitglieder Gudrun Siebert, Julia Scheytt, Bernd Rösler und Irene Sieker (v.l.n.r.) tragen einen Sketch vor.

Foto 12 und 13: In einem Theaterstückchen schlüpfen die Kolleginnen und der Kollege Veronika Wolters, Ursula Wüsten, Dorothee Spinrath und Thomas Schulz (v.l.n.r.) in die Rollen von sog. „Berufseinstiegsbegleitern“. (Der Begriff ist übrigens eine Erfindung der Gesamtschule Nettetal und ist dabei, sich in größerem Umfeld durchzusetzen!)  In kurzweiligen Dialogen und mit Hilfe eines Computerprogramms sondieren sie die Qualitäten der Bewerberin, Angelika Eller-Hofmann, die auf der Suche nach einer Stelle als Schulleiterin ist. Und am Ende – wie könnte es auch anders sein? - spuckt der Computer als Ergebnis aus: Die Gesamtschule Nettetal ist der ideale Arbeitsplatz!

Foto 14 und 15: Die Lehrerratsmitglieder Anke Ratusny und Alexander Kast führen als Moderatoren durch das Programm: „Ich glaube, es gibt mehrere Angelikas“, spielt Alexander Kast auf die Tatsache an, Eller-Hofmann ständig überall im Gebäude anzutreffen“ (RP vom 6.1.2015 ebenso in der WZ vom 6.1.2015).
Lehrerinnen und Lehrer singen das „Bürgerlied von 1845“. Ausgewählt und umgeschrieben vom Kollegen Georg Stadeler, steht es für den Gedanken, jeden mit der Inklusion zu binden und mitzunehmen, wie einst alle Menschen in den Arbeitszirkeln aufgenommen wurden. Kollegen Rolf Römgens und Alexander Uth begleiten auf der Gitarre, Lothar Lammers auf dem Akkordeon.

Foto 16 bis18: Am Ende der Überraschungsfeier ruft Eller-Hofmann die stellvertretende Schulleiterin auf die Bühne. Dazu die RP (6.1.2015): „Dank des Kollegiums und seiner „konstruktiven Kritik“ und ihrer „Mitschulleiterin“, so nennt sie ihre Stellvertreterin Irene Sieker, hätten ihr die elf Monate „sehr viel Spaß“ gemacht“.

Foto 19 bis 21:  Die Tische im Publikum wurden von den Kolleginnen Andrea Hammerbach, Andrea Natterer und  Suzan Torun-Schneider in Zusammenarbeit mit einem Blumengeschäft weihnachtlich dekoriert. Am Schluss der Veranstaltung können die Mini-Tannenbäumchen erworben werden. Mit Fingerfood, Sekt und Säften endet die Überraschungsfeier!

Nachrichten-Archiv 2015


nach oben springen