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The show must go on, auch wenn der Showkoladen Pause hat.

DG 7 geht auf die Bühne mit einem selbstgeschriebenen Stück unter der Regie von G. Marzouk, A. Brendel und G. Althamer.

„Was schreib ich nur, mir fällt nichts ein“, so jammert „Die verzweifelte Autorin“. Das gleichnamige Theaterstück stellt in einigen witzigen Szenen die Entstehungsgeschichte eines Theaterstücks dar. Es handelt von verrückten, durchgeknallten Menschen in einem Kino: einer Flaschensammlerin, die eine Kinokarte erwerben möchte, ein kurzsichtiger Indianer, der überall Büffel sieht und erlegen will, ein ausgehungerter Vampir, der Lücken in das Publikum mordet, Oma und einem Liebespaar und natürlich auch einem verpeilten Geisterjäger, der nichts geregelt kriegt und immer zu spät kommt.

Besonders gut gelungen ist die Liebesszene: Jüngling versucht seiner Schnecke zu sagen, wie toll er sie findet und druckst so herrlich herum, fast wie im richtigen Leben. Eben noch bärenstark, aber dann gehen die Gefühle mit dem coolen Typen durch.

Das Publikum wird mit einbezogen, wenn es am Ende von der verzweifelten Autorin gefragt wird: gutes oder schlechtes Ende. Na klar, so gruselig wie möglich schallt es aus der vollbesetzten Mensa. Und schon wird die Bühne von einer Schar Vampire gestürmt.

Fazit: gut gelungen, sehr unterhaltsam, viele Rollen sind den Darstellern auf den Leib geschrieben, Klamauk und Spaß, ein paar running Gags, also was wollen wir mehr. Das Bühnenbild und die Technik haben gut gepasst. Wir dürfen gespannt sein, was diese junge Theatertruppe demnächst auf die Bühne bringt! Weiter so, der Applaus gibt euch recht!

D. Spinrath, März 2013

Nachrichten-Archiv 2013


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