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„Plutonium“ aus Schülerband entstanden

Auch Musiklehrer Galal Marzouk war dabei, als die Nettetaler Coverband „Plutonium“ ihr Zehnjähriges mit einem Konzert im ausverkauften Saal Kreuels in Nettetal-Breyell vor einem Publikum von 450 Menschen feierte. Die Rheinische Post berichtet darüber: „So ist auch der Gastauftritt an der Gitarre des damaligen Musiklehrers Galal Marzouk ein besonders emotionaler Moment für die Bandmitglieder“ (RP vom 24.10.2017).

Bei dem Song „While my guitar gently weeps“ war Marzouk mit auf der Bühne und gab auch ein Solo zum Besten. „Plutonium war der Hammer!“, berichtet er über das Konzert. „Die Band kommt sehr sympathisch rüber und hat eine unglaubliche Fangemeinde, die „Plutonium“ sehr liebt! Timo und Jule, die singen, bekommen sehr gut Kontakt zum Publikum und können den auch halten. Das Programm ist so vielfältig und lang; das Konzert begann um 20.30 Uhr an und dauerte bis 24 Uhr. Zwei Zugaben musste Plutonium noch geben!“

Vier der heute aktiven Mitglieder von Plutonium waren Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Nettetal und von Anfang an bis heute dabei: Jonas Janßen, Julia Minkler, René Omland und Timo Tiggeler.

Marzouk, der seit seiner Anstellung  an der Städtischen Gesamtschule Nettetal die Schülerband leitet, erinnert sich an die Zeit von „NRG“ (Nettetaler Rhythm Gang): „Timo saß dauernd am Schlagzeug, war ein richtiger Quasselonkel, sehr agil, hat an allen Instrumenten rumgefummelt und gespielt. Er war ein richtiger „Bühnenjunkie“, hat immer gut Kontakt zum Publikum bekommen. René hat immer ziemlich laut getrommelt, ihn musste ich auch immer etwas bremsen. Und je älter Jonas wurde, desto öfter hat er auch selbst mitkomponiert!“

Und wie kam es dann von der Schülerband zu „Plutonium“? Darüber berichtet Timo Tiggeler: „Die Band ist aus einem Auftritt der Schülerband NRG entstanden. Einigen hat es nicht mehr gereicht, „nur“ in der Schülerband Musik zu machen und so haben wir uns – bevor der Auftritt wirklich losging – dazu entschieden, eine eigene Band zu gründen.“ Da NRG damals direkt von der Gesamtschule aus zu ihrem Auftritt in die Viersener Festhalle gefahren war, hatten die jungen Musiker ihre Schulbücher dabei, die sie zur Namensfindung benutzten. Timo: „Im Chemiebuch sind wir dann auf das chemische Element PLUTONIUM gestoßen – und der Bandname war gefunden!“ Jonas Janßen berichtet weiter: „Nach vielen Proben, den ersten kleinen Auftritten taten die vielen Erfahrungen, die wir machten, das Ihrige dazu und unser Anspruch wurde höher.“ René Omland: „Gut zwei bis drei Jahre nach Gründung hatten wir dann nach einigen Musikerwechseln die immer noch bestehende Truppe zusammen.“ Timo betont: „Die großartige Musikalität von Jonas Janßen und unseres Keyboarders Lukas Minten haben die Band musikalisch in den letzten Jahren enorm vorangebracht. Aber neben all der Musik zählt auch der tolle Zusammenhalt und die Freundschaften, die sich ergeben haben. Uns verbindet mittlerweile viele tolle gemeinsame Geschichten und Erlebnisse und natürlich tolle Auftritte.“

Und wer dieses Mal nicht mit dabei war, die nächste Chance bietet sich am 27. Januar 2018 auf der Sitzung der Karnevalsgesellschaft in Nettetal-Schaag.

Julietta M. Breuer

Nachrichten-Archiv 2017


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