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Design und Hygiene - Schülerpraktikum als individuelle Chance

Auch in diesem Jahr besuchten unsere Schülerinnen und Schüler im Rahmen des obligatorischen Betriebspraktikums sehr interessante Betriebe, unter anderem Ophardt Hygiene in Issum. In diesem Betrieb werden zahlreiche Lösungen im Bereich Spendersysteme, Monitoringsysteme und Hygiene-Komplett­lösungen für Medizin, Industrie und öffentliche Waschräume angeboten. Ein inter­nationaler Konzern mit Zweigstellen in Irland, Kanada, Schweiz und sogar den Philippinen.

Jetzt mag der eine oder andere denken „Handhygiene ist voll langweilig“. Mitnichten, dachte sich Sara Kohn aus der 9c, welche ihr dreiwöchiges Praktikum dort mit großem Erfolg durchführte. „Ich habe einen Einblick in alle Bereiche des Unternehmens erhalten können“, so Sara. „Der Bereich Design und Entwicklung gefiel mir mit Abstand am besten.“

Projekt zur Handhygiene

Als sehr zuverlässige und verantwortungsvolle Schülerin wurde Sara gleich mit anspruchsvollen planerischen Aufgaben betraut. Alles begann mit einem Schulbesuch in einer Grundschule, in der die Kleinen erfahrungsgemäß absolut nichts mit Handhygiene zu tun haben.

Grund genug, ein Projekt in diesem Bereich durchzuführen und das fast in eigener Verantwortung: „Ich durfte ein Konzept für eine Schule zum Thema Handhygiene selbst entwickeln und daraus ein fertiges Produkt entwerfen,“ berichtet Sara ihrem Klassenlehrer beim Besuch in Issum. Anschließend gibt es eine anderthalbstündige hochinteressante Führung durch den riesigen Betrieb. Beim betriebseigenen Campus staunt sogar Klassenlehrer Jan Melzer, mit welchem Aufwand die Produkte präsentiert werden. Seifenspender mit Computerschnittstelle lassen sogar den Technik­lehrer große Augen machen. So können Verbrauch und regelmäßige Nutzung des Spenders digital überwacht werden. Der Rundgang bot noch andere zahlreiche technische Raffinessen zum Thema.

„Bleistift“ als Seifenspender

Doch nun zurück zu Saras Projektarbeit, welche vom Entwurf als Skizze am Computer bis hin zur Herstellung im 3D-Drucker viele Teilschritte durchlaufen hat. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, wie die Fotos beweisen. „Ich habe mich für die Form eines Bleistiftes entschieden, weil das eben etwas mit der Schule zu tun hat“, berichtet Sara. „Außerdem ist die Form für die Schülerinnen und Schüler ansprechender als ein unscheinbarer weißer Seifenspender“, meint sie.

Als Erinnerung an dieses Praktikum bekommt die Schule sogar ein Modell mit ihrem Schullogo, welches noch einen geeigneten Platz finden muss.

Jan Melzer

Nachrichten-Archiv 2017


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