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Das tanzhaus nrw kooperiert mit der Gesamtschule

Es ist wieder Donnerstag, auf dem Unterrichtsplan des achten Jahrgangs steht unter anderem das Fach Darstellen und Gestalten (DG). Diesmal hat DG-Lehrerin Kathrin Goller wieder herausragende Unterstützung, denn seit Mitte Dezember 2018 bis Ende Februar 2019 besucht die Tanzpädagogin Irena Vuljicic aus dem „tanzhaus nrw e.V.“ in Düsseldorf den Kurs an der Gesamtschule Nettetal, um eine Gesamtchoreografie zum Thema „Superhero“ zu erarbeiten. Aufgeführt wird das Stück im Rahmen der Showkoladen am 15. und 16. März 2019.

Kooperationsvereinbarung

Die Zusammenarbeit zwischen der Gesamtschule Nettetal und dem tanzhaus nrw, im Speziellen mit „take off: Junger Tanz. Düsseldorf“,  wurde im Dezember 2018 durch eine Kooperationsvereinbarung besiegelt. Beide Kooperationspartner verpflichten sich, „sich partnerschaftlich für die pädagogische Vermittlung von Tanzkunst an Kinder und Jugendliche“ einzusetzen. Take-off vermittelt und finanziert die Tanzpädagogin.

Teil des Kooperationsvertrages ist auch, ein Stück im Tanzhaus in Düsseldorf zu besuchen, da nach dem Konzept von „Take-off: Junger Tanz“ die Vermittlung von Tanzkunst am besten durch eigenes Erfahren in enger Kombination mit der Rezeption dieser Kunstform auf einer Bühne erfolge.

So kamen beide DG-Kurse in den Genuss, am 29. November 2018 das Stück „superhero“ von Leandro Kees im tanzhaus nrw. zu besuchen (Gruppenfoto vor dem tanzhaus nrw).

Vielfältige Eindrücke

Ihre Eindrücke schildern die Schülerinnen und Schüler wie folgt:

„Das war alles sehr professionell. Wir konnten viel von den Tänzern lernen“, berichtet Marya. Anna fand die Körpersprache am besten. Ece meint dazu: „Es war cool, Tänzer zu sehen, die total durchtrainiert sind und eine extreme Körperspannung haben.“ Nina: „Das war so beeindruckend: wie man mit Training seine Körperspanne so lange halten kann!“

Adelina erzählt: „In Lobberich habe ich schon Hip Hop, Breakdance, Locking und Popping gemacht. Für mich war es sehr interessant zu sehen, wie die vielen verschiedenen tänzerischen Elemente mit Theater verbunden werden können.“ Arezo stimmt zu: „Das war eine moderne Choreografie, mal was anderes, nicht nur tanzen, das war schon emotional fesselnd.“

„Alle haben sich so viel Mühe gegeben, das kleine Missgeschick, das dabei passierte, als sie Zeitlupe tanzten, was wir „freeze“ nennen, war kein Problem“, so Saskia.

„Nicht immer habe ich die Zusammenhänge verstanden, deswegen war das Nachgespräch sinnvoll“, meint Tina (Fotos vom Bodenkreis bei der Nachbesprechung mit der Tanzpädagogin Vuljicic).

Sehr beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler von den Lichteffekten in dem sonst total verdunkelten Raum: „Die Lichtershow am Anfang mit den Superman-Figuren war klasse“, so Ghezalle. Untermalt wurde das Tanztheater von „cooler Musik“, so vor allem im Aerobic-Teil. Eine begleitende Schüler-Mutter stimmt zu, dass das Licht eine eigene Rolle gespielt habe.

Goller und Vuljicic freuen sich, dass sie nun zusammen an der Gesamtschule entlang eines Themas viel experimentieren können. Am Ende werden sie dann gemeinsam Elemente auswählen und zu einer Aufführung für die Showkoladen zusammenstellen.

Hintergrundinfos zum „tanzhaus nrw“

Das tanzhaus nrw ist in seiner Art einzigartig in Deutschland: ein internationales Zentrum für zeitgenössischen Tanz, ein Spiel- und Produktionsort mit einer Akademie. Es befindet sich im ehemaligen Düsseldorfer Straßenbahndepot und zählt wöchentlich 4000 BesucherInnen.

Wir können uns also schon auf die Showkoladen am 15. und 16. März freuen!

Julietta M. Breuer

Nachrichten-Archiv 2019


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