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Tired of London? Definitely not!
“When a man is tired of London, he is tired of life……..”
Wenn Nettetaler Schüler ‚tired of London’ sind, hängt es eher damit zusammen,
dass sie einen großen Teil des Tages zuvor von ihren Lehrern durch
London gescheucht wurden….So geschehen am dritten Maiwochenende, an dem
sich am späten Freitagabend 39 Schülerinnen und Schüler der Jgst. 12
mit drei Lehrern zu einer Tag&Nacht-Bustour auf den Weg nach London
machten.
Die Stimmung war gut, das Wetter vielversprechend und die
Uhr von Big Ben Tower zeigte 8.30 Uhr, als wir auf der Westminster
Bridge dem Bus entstiegen und uns der kalte Wind den Schlaf aus den
müden und von der langen Fahrt steifgewordenen Knochen wehte und den
Geist belebte. (Es soll allerdings auch der Wunsch geäußert worden sein,
dass man jetzt doch viel lieber schlafen gehen wollte...).
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Nach einem ‚Coffee to go’ und der Erkenntnis, dass Big Ben und Houses of Parliament keine Erfindung des Englisch-Lehrbuchs sind, konnte die sight-seeing-Tour inklusive vorbereiteter Referate ("Schließlich sind wir nicht zum Spaß hier.") beginnen.
Der Premierminister in Downing Street 10 schlief wohl noch, als wir ihn besuchen wollten; die Eichhörnchen im St. James Park waren schon sehr munter („wie süüüüß“) und das eigentlich geplante Frühstück bei der Queen im Buckingham Palace musste leider ausfallen - es waren wohl nicht genug Eier und Speck im Haus. Schade! Machte aber nichts.
Weiter zu Lord Nelson, die St. Paul’s Cathedral war auch sehr interessant und an der Themse entlang ging es zur letzten Etappe: dem Tower of London. Hier war, wenn auch die Füße schmerzten, die Stimmung immer noch gut und der Nachmittag stand den Schülern zur freien Verfügung. (Seid ehrlich, ihr habt euch alle ein Hotelzimmer gemietet und den Rest des Tages verschlafen!)
Am Samstagabend kamen alle wieder an der Westminster Bridge zusammen, um die letzten Stunden an der Londoner Southbank zu verbringen, dann in den Bus zu steigen und gen Ärmelkanal und Heimat zu fahren.
Der Rest war Schweigen. Man schlief, man döste, man war völlig erledigt (also, ich zumindest!)
Fazit: es war eine schöne, wenn auch anstrengende Tour! Ein großes Kompliment geht an alle, die dabei waren: ihr habt mit guter Laune und viel Energie diesen Tag zu einem Highlight des Schuljahres gemacht!
Anke Ratusny
Anmerkungen:
- Auch wenn Frau Ratusny jetzt drei Wochen nicht mehr mit mir spricht, ich muss es einfach mal loswerden: Der oben beschriebene Fußmarsch ist laut Berechnung von Google Maps und ohne die von uns eingelegten Umwege und Schnörkel insgesamt 8,7 km lang. Wenn man alles zusammenrechnet, haben wohl viele an dem Samstag einen Halbmarathon gemeistert!
- Der einzige, der an diesem Tag über schmerzende Füße geklagt hat, war ich!
- Dass nicht nur die Lehrer von dieser Tour begeistert waren, zeigt sich an vielen Fotos und Kommentaren, die im Facebook zu sehen und nachzulesen sind, z.B. "Ich will zurück nach London!"
- Ein Schüler bedankte sich bei seiner Lehrerin mit folgenden Worten (sinngemäß): "Vielen Dank, Frau Ratusny, dass Sie eine solch anstrengende Tour mit uns unternommen haben - und das in Ihrem Alter!" Auf die Schilderung der Reaktion meiner Kollegin möchte ich lieber verzichten...
HaJo Busch