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Geschichtskurs 12 im Kreisarchiv

Erstmalig besuchte der Geschichtskurs der Jahrgangsstufe 12 das Kreisarchiv in Kempen. Herr Grahms führte durch die Aufbewahrungsräume, die normalerweise für Besucher nicht zugänglich sind. Die Schülerschaft war beeindruckt von den Massen an Urkunden, Plänen, Karten, Fotos, Plakaten, Zeitungen, Kirchenbüchern, Büchern, Nachlässen und und und. Unmöglich, die Massen an Dokumenten wiederzugeben. Betroffenheit löste ein Plakat aus der NS-Zeit aus. Der letzte Satz: Juden haben zu der Veranstaltung keinen Zutritt.
Glücklicherweise trafen wir die Restaurateurin an, die Interessantes von ihrem einwöchigen Einsatz im Mai 2009 in dem eingestürzten Stadtarchiv in Köln zu berichten hatte: Die Überreste, die gesichert werden konnten, wurden vorläufig tiefgefroren, um dann - je nach Zeit - durch spezielle Verfahren wieder aufgetaut zu werden, natürlich so, dass keine Feuchtigkeit in die Papiere einzieht.
Sichtlichen Spaß hatten die Jungs (allen voran Ferhat, siehe Foto), die platzsparende Rollregalanlage zu inspizieren.
Den zweiten Teil der Führung verbrachten die SchülerInnen in den Leseräumen beim Durchstöbern von sogenannten Findbüchern. Sie nutzen den Service, sich ausgewählte Zeitungen bringen zu lassen und auf bestimmte Fragestellungen hin zu untersuchen.
Ein schönes Feetback machte Carlotta:" Ich wäre niemals auf die Idee gekommen, in ein Archiv zu gehen." Hoffenlich machen die SchülerInnen auch nach ihrer Schulzeit von diesen meist öffentlichen Angeboten regen Gebrauch!

J. Breuer

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