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Löhrmann: Beeindruckende und berührende Ausstellung

Ministerin Löhrmann: Beeindruckende und berührende Ausstellung der Gesamtschule Nettetal in den Räumen der Kultusministerkonferenz

Eine tolle Rückmeldung erhielten unsere OberstufenschülerInnen und unsere Kollegin Julietta Breuer jetzt aus Berlin. In einem persönlichen Brief bedankte sich die NRW-Ministerin für Schule und Weiterbildung, Sylvia Löhrmann, bei den SchülerInnen für die Mitgestaltung der Ausstellung zum Thema "Erinnerungskultur" im Sekretariat der Kultusministerkonferenz in Berlin.

Wir gratulieren unseren SchülerInnen und Frau Breuer zu dieser besonderen Anerkennung.

Den Wortlaut des Dankesbriefes und die Pressenotiz finden Sie weiter unten, ebenso Fotos vom Entstehensprozess.

H.-J. Busch

zu den Fotos:

 

Dankesbrief:

Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Frau Breuer,

ich möchte mich sehr herzlich bei Ihnen und Euch dafür bedanken, dass die Gesamtschule Nettetal die Ausstellung zum Thema „Erinnerungskultur” im Sekretariat der Kultusministerkonferenz in Berlin mitgestaltet hat.
Die vielseitigen Exponate von Euch Schülerinnen und Schülern zeigen eindrucksvoll, wie intensiv Ihr Euch in Form von symbolischen Stolpersteinen, Mobiles und Plakaten mit dem Thema Nationalsozialismus auseinandergesetzt habt. Ein Schwerpunkt meiner KMK-Präsidentschaft ist die Erinnerungskultur. Besonders am Herzen liegen mir dabei das Lernen an außerschulischen Lernorten und die Auseinandersetzung mit der Lokalgeschichte, wodurch Geschichte erlebbar und begreifbar wird. Mit Euren Exponaten setzt Ihr ein Zeichen gegen das Vergessen und für unsere demokratische Zukunft.

Daher freue ich mich, dass diese beeindruckende und berührende Ausstellung auch in den nächsten Wochen in den Räumen der KMK zu sehen sein wird. Die lokale Presse wird ebenfalls über die Ausstellung informiert.
Mit freundlichen Grüßen

Sylvia Löhrmann

 

Presseinformation:

Ministerin Löhrmann: Beeindruckende und berührende Ausstellung der Gesamtschule Nettetal in den Räumen der Kultusministerkonferenz

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Düsseldorf, 28. März 2014. In den Räumen des Sekretariats der Kultusministerkonferenz (KMK) in Berlin stellen zurzeit drei Schulen aus Nordrhein-Westfalen ihre Projekte zum Thema Erinnerungskultur aus. Mit dabei: Die Gesamtschule Nettetal, die gleich drei Ausstellungen gestaltet hat. 
Schulministerin Sylvia Löhrmann hat sich vor Ort bereits ein Bild gemacht: „Während meiner Amtszeit als KMK-Präsidentin möchte ich Schulen aus Nordrhein-Westfalen die Gelegenheit geben, sich in Form von Ausstellungen und Dokumentationen zu präsentieren. Eines der Schwerpunktthemen meiner Präsidentschaft ist die Stärkung der Erinnerungskultur an unseren Schulen. Die vorbildlichen Projekte der Gesamtschule Nettetal zeigen eindrucksvoll, welch unterschiedliche Zugänge es gibt, sich dem Thema Nationalsozialismus anzunähern. Durch ihren persönlichen Blick schaffen es die Schülerinnen und Schüler, nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Betrachterinnen und Betrachter Geschichte erlebbar und begreifbar zu machen.“
Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe der Gesamtschule Nettetal haben ihre Fahrt zur Gedenkstätte Ausschwitz im Jahr 2013, bei der sie von Ministerin Löhrmann begleitet wurden, in Form von Mobiles dokumentiert. 
Eine weitere Ausstellung wurde von Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 und 11 gestaltet, die dem Schicksal einzelner jüdischer Kinder aus Kaldenkirchen nachgespürt haben.
Ferner wird die Entstehungsgeschichte der Errichtung eines Denkmals für die Synagoge in Breyell-Nettetal dokumentiert. 

Die Ausstellung ist öffentlich zugänglich im Plenarsaal im Sekretariat der KMK in Berlin, Taubenstraße 10.

 


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