Zum Artikel springen
Zur Navigation springen


Artikel überspringen — Artikel

Die AG "Jüdisches Leben in Nettetal" erreicht Berlin

Die Schülerinnen und Schüler Pia Erbrath, Bianca Hoiboom, Nicole Siegmund, Camilla Knops, Meike Niemeyer, Tobias Born, Oliver Schmitz und der ehemalige Schüler Tobias Finken haben viel dazu beigetragen, das Gedenken an das jüdische Leben in Nettetal wach zu halten. Neben der Vermessung der ehemaligen Synagoge, Recherchen im Kreisarchiv und Zeitzeugenbefragungen haben die Schülerinnen und Schüler sowohl beim Kulturausschuss der Stadt Nettetal als auch bei einer Veranstaltung von Amnesty International Präsentationen gehalten und für das Gedenken an die ehemalige Synagoge geworben.

Berichte über den Eifer und die Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler drangen hierbei bis in die Hauptstadt. So wurde Herr Sonn, der das Friedenszentrum im Martin-Niemöller-Haus betreibt, auf die Schülergruppe aufmerksam und lud die Schülergruppe ein, in das Martin-Niemöller-Haus nach Berlin zu kommen.

Auf der Exkursion hatte die Schülergruppe nicht nur die Möglichkeit, Berlin zu genießen und besser kennen zu lernen, sondern erhielt auch tiefe Einblicke in die jüdischen Geschichte in Berlin. So beeindruckten das Holocaustdenkmal, die Ausstellung "Topographie des Terrors", die Blindenwerkstatt und die Ausstellung "Stille Helden". Zudem erhielten wir eine interessante Führung durch Herr Sonn, der uns mit viel Insiderwissen über die jüdische Geschichte in Berlin beeindruckte.

Einer der Höhepunkte war sicherlich auch der Besuch im Bundestag. Hier führte uns der Abgeordnete Uwe Schummers, der uns nach Berlin in den Bundestag eingeladen hatte und unsere Fahrt finanziell bezuschusste, durch das beeindruckende Regierungsgebäude.

Für die Unterstützung und die ausgesprochen nette Führung durch den Bundestag möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken!
Insgesamt war die Exkursion für alle Teilnehmer eine tolle Erfahrung, auf der viele Eindrücke gesammelt wurden.

Abschließend möchten wir uns ebenfalls bei Herr Sonn bedanken, der durch seine Einladung den Anstoß für diese Exkursion gegeben hat.


nach oben springen