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Ausstellung „Deportation ins Ghetto“ in Mönchengladbach

Erich Sanders – vergast und fast vergessen

Nur eine Unterschrift ist von dem jüdischen Kind Erich Sanders, das 1930 in Kaldenkirchen geboren und 1942 in einem Gaswagen in Chemno (Kulmhof) Polen von den Nazis ermordet wurde, übrig geblieben.

Zurzeit ist dieses einzigartige Dokument aus dem Ghetto Litzmannstadt (Lodz) in der Ausstellung „Deportation ins Ghetto“ in der Jugendkirche in Mönchengladbach, Albertusstraße 38, zu sehen (Öffnungszeiten: Mo-Sa von 9.00 – 18.00 Uhr).

Initiativen wider das Vergessen

Die Städt. Gesamtschule Nettetal hatte – in Kooperation mit der evangelischen Kirche in Kaldenkirchen – am 10.07.2013 für Erich Sanders und seine Eltern in der Bahnhofstraße 77 in Kaldenkirchen durch den Kölner Künstler Gunter Demnig Stolpersteine legen lassen. Der damalige Konfirmandenkurs von Pfarrer Matthias Engelke aus Nettetal-Lobberich hatte 2013 der Stadt Nettetal vorgeschlagen, wenn eine Straße neu benannt werden solle, sie nach „Erich Sanders“ zu benennen. Warten wir ab, zu welchem Ergebnis der Vorschlag führen wird!

Weitere Infos zum Thema: mahnmal.ge-nettetal.de → Shoah-Kinder → Erich Sanders

zu den Fotos:

Julietta M. Breuer


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